Kirchenvorstandswahl 2024

Kirchenvorstands-Wahl am 20. Oktober 2024

Liebe Kirchengemeinde,

Am Sonntag, den 20. Oktober 2024 wird der Kirchenvorstand, unser Leitungsgremium der Kirchengemeinde, neu gewählt.

Lesen Sie hier die 2. Kanzelabkündigung vom 2. Juni 2024 zur Kirchenvorstandswahl:

2. Kanzelabkündigung für die Kirchenvorstandswahl
am 02. Juni 2024

Liebe Gemeinde,
„Stimm für Kirche." – unter diesem Motto findet am 20. Oktober die Kirchenvorstandswahl statt.
25 Männer und Frauen aus unserer Gemeinde haben sich bis jetzt zur Kandidatur bereit erklärt. Das heißt: Sie sind bereit, mit ihrer Person, ihrer Zeit und Kraft, sich einzusetzen für die Lebendigkeit und für die Aufgaben unserer Gemeinde.
Wir können sie darin bestärken durch unser Interesse und durch unsere Stimmabgabe. Dazu bekommen Sie, liebe Gemeinde, heute wichtige Informationen.

Der Vertrauensausschuss hat den vorläufigen Wahlvorschlag aufgestellt. Er enthält folgende Namen:

  • Fabian von Bechen
  • Josephine von Brühl
  • Bettina zu Castell
  • Xiaohong Duan
  • Sibylle von Fritsch
  • Christian Guthy
  • Martin Honold
  • Ursula Huber
  • Harri Husser
  • Sabine Katenkamp
  • Linda Kinzelt
  • Manuel König
  • Hannah Marieke Kulczak
  • Claudia Mundry
  • Eva Patalong
  • Lena Peller
  • Miriam-Thérèse von Samson-Himmelstjerna
  • Dr. Thomas Schickinger
  • Patricia Straß
  • Birgitta Sutor
  • Günter Wanck
  • Jürgen Weichert
  • Lisa Weilemann
  • Christine Wildgruber
  • Steve Zimmerer

Sie können weitere Kandidatinnen und Kandidaten benennen. Dazu gilt eine Frist von 10 Tagen, die am 12. Juni 2024 endet.
Geben Sie Ihre Vorschläge bitte in diesem Zeitraum an den Vertrauensausschuss, bzw. ans Pfarramt.
Der Vertrauensausschuss muss Kandidatinnen und Kandidaten in den Wahlvorschlag aufnehmen, wenn sie wählbar sind und von mindestens 60 wahlberechtigten Gemeindemitgliedern schriftlich vorgeschlagen wurden.

Bitte merken Sie sich den 20. Oktober vor. Es ist der Wahltag. Dadurch, dass Sie zur Wahl gehen oder von der Briefwahl Gebrauch machen und Ihre Stimme abgeben, entscheiden Sie sich für unsere evangelische Gemeinde.

Der Vertrauensausschuss

 Dem Vertrauensausschuss gehören an:

 

Fragen und Antworten

Welche Aufgaben hat der Kirchenvorstand?

Er hat die Verantwortung für die Aufgaben und Aktivitäten in der Gemeinde in geistlicher und rechtlicher Hinsicht und trifft verbindliche Entscheidungen. Das reicht vom Gottesdienstangebot über die Sorge für Menschen bis zu Personalfragen und die Finanzierung von Baumaßnahmen.

Wer ist im Kirchenvorstand?

Für Gemeinden wie unsere (zwischen 5000 und 10 000 Mitglieder) besteht der Kirchenvorstand aus 9 gewählten und 3 berufenen Frauen und Männern sowie den Pfarrerinnen und Pfarrern der Gemeinde.

Was macht ein Mitglied des KVs?

Er oder sie nimmt an der monatlichen Sitzung teil und wirkt je nach verfügbarer Zeit und Kraft in den Wochen dazwischen in selbstgewählten Bereichen mit.

Ob Finanz- oder Bauausschuss, Jugendarbeit oder Kita, Diakonie, Bildungs- oder Öffentlichkeitsarbeit, Mission, Kontakte zu Gruppen und Projekten in der Gemeinde – die Möglichkeiten zur konkreten Mitarbeit sind vielfältig.
Die Menschen im Kirchenvorstand sind in den Gottesdiensten beteiligt, halten ökumenische Kontakte und Verbindungen zu den politischen Gemeinden und zu Vereinen. Sie repräsentieren die Gemeinde auch nach außen bei Veranstaltungen, Einführungen, Einweihungen oder Konfirmationen.

Wie lange dauert die Amtsperiode?

6 Jahre

Wer darf wählen?

Den Kirchenvorstand dürfen alle Gemeindeglieder wählen, die 14 Jahre alt und konfirmiert oder 16 Jahre alt sind.

Wer kann kandidieren?

Man muss Mitglied der Kirchengemeinde und mindestens 18 Jahre alt sein.

Wie wählt man?

Bereits vor der Wahl werden die Wahlunterlagen per Post verschickt. Darin sind auch Briefwahlunterlagen enthalten, die zuhause ausgefüllt und zurückgeschickt werden können.

Alternativ gibt es am Sonntag, den 20. Oktober 2024 nach dem Gottesdienst in der Christi-Himmelfahrts-Kirche ein Wahlbüro.

Jugendbeteiligung

Zehn Argumente für aktive Jugendbeteiligung im Kirchenvorstand

  • Jugendliche sind Teil der Gemeinde und müssen daher vertreten sein. Junge Menschen sind nicht Kirche von morgen, sondern schon heute voll dabei.
  • Junge Menschen bringen oft bereits Erfahrung im Bereich Gremienenarbeit mit und können die Sitzungskultur damit bereichern.
  • Gremienarbeit lebt von verschiedenen Blickwinkeln und Perspektiven. Junge Menschen können hier einen wertvollen Beitrag leisten. Neue Menschen stellen neue Fragen.
  • Die heute getroffenen Entscheidungen müssen von „der Jugend" später umgesetzt und vertreten werden. Deshalb sollte sie heute schon die Zukunft mitgestalten.
  • Junge Menschen im KV erleben christliche Werte und Traditionen und können diese in ihre Lebenswirklichkeit weitertragen.
  • Junge Menschen ermutigen durch ihre Unbeschwertheit, neue Inhalte und Methoden in den Blick zu nehmen und neue Wege zu denken/zu gehen/auszuprobieren.
  • Die Unplanbarkeit von Lebensbiografien auf 6 Jahre ist keine jugendspezifische Frage, sondern eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung.
  • Positive Erfahrungen der Mitgestaltung binden für später. Auch wenn sich die Lebenswirklichkeit ändert, bringen sich Menschen, die Beteiligung erfahren haben, in der Gesellschaft ein. Wer als Jugendlicher gute Erfahrungen gemacht hat, kommt wieder.
  • Junge Menschen können Brücken bauen zwischen Tradition und neuen gesellschaftlichen Herausforderungen.
  • Die Beteiligung „der Jugend" im Kirchenvorstand ist Teil von Gemeindeaufbau und Nachwuchsförderung.

Gesammelt von der AG Wahlen der Landesjugendkammer