Der Kirchenvorstand der evangelisch-lutherischen Kirche in Freising

Kirchenvorstand 2012 bis 2018

Der Kirchenvorstand ist das Leitungsgremium der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Freising. Er setzt sich aus gewählten und berufenen Gemeindegliedern (12 Stimmen) und den Pfarrerinnen und Pfarrern der Gemeinde (6 Stimmen) zusammen.

Der Kirchenvorstand setzt sich für die Bedürfnisse der Gemeindemitglieder ein und repräsentiert die evangelische Kirche vor Ort. Er trägt die Verantwortung für die Gemeinde und trifft verbindliche Entscheidungen für alle Aufgaben und Aktivitäten, für rechtliche und geistliche Fragen der Gemeinde.

Ehrenamtliche Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher beteiligen sich auf unterschiedliche Art und Weise in der Gemeinde: Sie sind im Gottesdienst beteiligt, sie gestalten die integrative Arbeit, sie kümmern sich um die Finanzen, sind im Bauausschuss beteiligt, treiben die Ökumene voran und vieles mehr.
Zu den Kirchenvorstands- und Ausschusssitzungen, die monatlich stattfinden, kommen noch Termine wie Einführungen, Verabschiedungen, Einweihungen, Kontakte zu den Gruppen und Kreisen in der Gemeinde, ökumenische Kontakte und gemeinsame Aktionen.

Arbeitsstruktur des Kirchenvorstands

Für die Arbeit des Kirchenvorstands hat sich die Struktur der Beauftragungen und Ausschüsse bewährt. Hier finden Sie eine Übersicht über die Ausschüsse und ihre momentane Besetzung:

Ausschüsse des Kirchenvorstands

Gewählter und berufener Kirchenvorstand

Unser Kirchenvorstand wurde am 21. Oktober 2012 für 6 Jahre gewählt und berufen.

Dr. Roland Hausknecht

Ich bin Diplom Biologe und gehöre mit meiner Familie zum Sprengel IV (Freisinger Norden).

Wichtig an Gemeinde ist mir die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen, gemeinsam Gottesdienste zu feiern und dabei Gott Raum zu geben.

Wichtig am Kirchenvorstand ist mir, in einem vertrauens- und respektvollen Miteinander für unsere Gemeinde da zu sein und unser Gemeindeleben mitzugestalten.

Ich möchte den engen Kontakt zwischen unserer Kirchengemeinde und dem Diakonischen Werk Freising weiterhin pflegen, in der Verwaltung unserer Finanzen mit unterstützen, Gottesdienste mitgestalten und als Vertrauensmann unserer Gemeinde als Ansprechperson dienen.

Sibylle Freifrau von Fritsch-Seerhausen

Ich bin Diplom-Ernährungswissenschaftlerin und wohne mit meiner Familie im Sprengel IV, im Freisinger Norden.

Gemeinde ist für mich eine Gemeinschaft, die mir viel gibt und in der ich Menschen treffe, denen der Glaube wichtig ist. Ich erlebe in der Gemeinde eine lebendige Kirche, Gottesdienste und Begegnungen, die mich im Alltag innehalten lassen.

An der Arbeit im KV ist mir wichtig, dass ich meine Fähigkeiten so gut wie möglich einsetzen kann und damit die Gemeinde unterstütze. Ich möchte dazu beitragen, dass unser Gemeindeleben so bunt bleibt wie bisher, wir junge und alte Menschen erreichen und dass wir zeitgemäß bleiben.

Sehr gerne engagiere ich mich weiter als Mitglied des Dekanatsausschusses und der Dekanatssynode, im Ausschuss für den Neubau des Gemeindehauses an der Saarstraße, bei der Erwachsenenbildung und durch Mitarbeit bei einzelnen Projekten. Als stellvertretende Vertrauensfrau stehe ich jederzeit als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Bettina Gräfin zu Castell-Rüdenhausen

Ich bin Diplom-Mathematikerin und arbeite als Software-Entwicklerin.

Zusammen mit meinem Mann und unseren 3 Kindern wohne ich im Stadtteil Lerchenfeld.

Gemeinde bedeutet für mich, bestärkt zu werden darin, mein Leben an christlichen Werten auszurichten, generationenübergreifend Gemeinschaft zu erfahren und im Gottesdienst Ruhe und Geborgenheit zu finden.

Im Kirchenvorstand bin ich im Haus-der-Kirche-Ausschuss, der für den Neubau des Gemeindehauses verantwortlich ist, sowie im Finanzausschuss dabei. Außerdem kümmere ich mich um die Website der Kirchengemeinde.

Es ist mir ein Anliegen, Kirche für die verschiedensten Lebenssituationen attraktiv zu machen.

Martin-Ernst Duthweiler

Ich bin freischaffender Landschaftsarchitekt und wohne mit meiner Familie im Sprengel II, im westlichen Teil der Stadt.

Gemeinde gibt mir Rückhalt, sie bedeutet Heimat, Nachdenken über das Leben, sich erinnern, zur Ruhe kommen, Kontakt und Begegnung.

In der Arbeit im KV bringe ich mich ein durch die Begleitung von Baumaßnahmen, Fragen der Geländeunterhaltung, Finanzfragen, außerdem habe ich Interesse an Kirchenmusik.

Hans-Georg Kürten

Ich bin im Ruhestand, vorher war ich Berufssoldat in der Bundeswehr bis 1993, danach Betriebswirtschaftlicher Berater bis Ende 2012. Mit meiner Frau wohne ich ich im Sprengel IV (Neustift).

Kirche und Gemeinde bedeuten für mich Zusammenhalt, Vertrauen, evangelische Tradition, Mitmachen, Mitgestalten, und das möglichst fröhlich.

An der Arbeit im Kirchenvorstand ist mir wichtig: Mitarbeiten, wo ich gebraucht werde.

Beke Luithardt

Ich bin Grundschullehrerin und Diplompädagogin und wohne mit meiner Familie in Lerchenfeld (Sprengel III).

Im gemeinsamen christlichen Glauben einander zu begegnen und miteinander Gemeinschaft zu erleben – das ist Gemeinde für mich.

Wichtig in der KV-Arbeit ist mir Kontinuität und bei unseren Entscheidungen die Kirchengemeinde in ihrer Vielfalt und mit ihren speziellen Bedürfnissen immer im Blick zu haben. Meine besonderen Schwerpunkte sind Angebote für Kinder und Familien, Erwachsenenbildung, Kirchenmusik, neue Gottesdienstformen, Gemeindearbeit und kirchliche Angebote auch für die „mittlere Generation".

Christina Mayer

Ich bin Mitarbeiterin im Diakonischen Werk Freising e.V. und wohne im Sprengel III (Lerchenfeld). Kirche und Gemeinde sind für mich ein Ort der Ruhe und Geborgenheit, an dem und in dem ich willkommen bin. Aber auch ein Ort in dem der Kreativität (fast) keine Grenzen gesetzt sind und man gemeinsam neue Ideen entwickeln kann.
An der Arbeit im KV ist mir wichtig, dass das bunte Gemeindeleben weiterhin so vielfältig und kreativ gestaltet wird. Mit meinen Fähigkeiten möchte ich die Arbeit in der Kirchengemeinde unterstützen und dazu beitragen, dass die Kirche und die Gemeinde für alle zugänglich und offen bleiben. Dazu zählt, die neuen Medien zu nutzen und in sozialen Netzen präsent zu sein. Kirche sollte für alle überall erreichbar sein!
In diesen diesen Bereichen engagiere ich mich gerne: Kindermusical, Gemeindeaufbau, Öffentlichkeitsarbeit.

Astrid Müller

Einer Kirche bzw. Gemeinde vorzustehen heißt für mich, Vorbild zu sein, mitzugestalten, Entscheidungen abzuwägen und im Sinne der Gemeinde mitzufällen und mitzutragen.

Als Einwohner von Langenbach, verheiratet, Grundschullehrerin und Mutter von 2 Kindern, Mitglied der Gemeinde seit 1998, möchte ich mich aktiv einbringen und insbesondere die evangelischen Christen aus Langenbach im Kirchenvorstand der Gemeinde vertreten.

Für mich sind wichtig: Ökumene und der Erhalt von vielen wertvollen Gemeindeaktivitäten, die bereits existieren.

Birgitta Sutor

Ich habe Sprach- und Literaturwissenschaft studiert, bin in verschiedenen Bereichen ehrenamtlich tätig und wohne mit meinem Mann im westlichen Stadtteil Freisings (Sprengel II). Wir haben vier erwachsene Kinder.

Gemeinde ist für mich ein Ort für Gottes- und Lebensfragen mit offenen Türen und vielen verschiedenen Räumen für Begegnungen und die Glaubensgemeinschaft von Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebenswegen.

In unserer Gemeinde arbeite ich mit bei der Gestaltung von Gottesdiensten, beim Kindergottesdienst, beim Gemeindebrief und der Website und in der interkulturellen Arbeit.

Günter Wanck

Ich bin Gartenmeister von Beruf und wohne mit meiner Frau im Sprengel II.

Gemeinde ist für mich ein Ort, eine Gemeinschaft wo das Evangelium verkündet und auch gelebt wird.

An der Arbeit im Kirchenvorstand ist mir wichtig: Miteinander ehrlich und offen umzugehen, sodass jeder seine Meinung vertreten kann, dabei stehenbleiben kann und toleriert wird.

In diesen Bereichen engagiere ich mich gerne: Besuchsdienste, Gemeindefahrten, Mesnerdienst in Vertretung.

Jürgen Weichert

Von Beruf bin ich Diplom-Volkswirt und bei einer Versicherungsgesellschaft im Bereich der internationalen Produktentwicklung tätig und wohne in Lerchenfeld (Sprengel III).

Kirche ist für mich der Ort für die Menschen, die auf der Suche sind, ein offener, einladender, lebendiger Platz für jeden Menschen, unabhängig vom Leistungsvermögen, Alter, Herkunft, auch für diejenigen, die neu in Freising sind.

Ich arbeite mit für eine lebendige, anpackende, helfende, integrative und verantwortliche Kirche. Bei uns soll es Mitmachmöglichkeiten für unterschiedlichste Begabungen und Menschen geben, insbesondere Verständnis, Freiräume und Rahmenbedingungen für die Ideen und das Engagement über die Altersgrenzen hinaus. Ich bin 1. Vorsitzender des evangelischen Bildungswerkes (ebw) im Dekanat Freising und Mitglied im Jugendausschuss unserer Kirchengemeinde.

Maximilian Weininger

Ich bin Student der Informatik und wohne im Sprengel II.

Gemeinde bedeutet für mich, einen Ort zu haben, an dem ich immer willkommen bin, an dem die Leute hilfsbereit sind und an dem ich infolgedessen auch helfen möchte.

Wichtig an der Arbeit im KV ist mir, eine andere, jugendlichere Perspektive zu bieten und etwas über das Vorstandswesen und unsere Gemeinde zu lernen.

Als ehemaliger Kindergottesdienstmitarbeiter und jüngstes KV-Mitglied liegt mir die Kinder- und Jugendarbeit am Herzen. Deswegen bin ich im Jugendausschuss.

Außerdem, weil ich mich für Zahlen und Organisationsstrukturen interessiere, sitze ich im Finanzausschuss.

Erweiterter Kirchenvorstand

Er wurde am 21. Oktober 2012 berufen, ergänzt den Kirchenvorstand und kann beratende Funktionen übernehmen.

Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, so rückt der nächste Kandidat aus dem erweiterten Kirchenvorstand nach.

Manuela Becker

Ich arbeite als Personalsachbearbeiterin an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft und wohne im westlichen Stadtteil Freisings (Sprengel II).

Geistliche Heimat, Gemeinschaft mit anderen Christen, gemeinsam Gott erleben, für andere da sein – all das ist Gemeinde für mich.

Im Kirchenvorstand möchte ich ein Stück Verantwortung für die Gemeinde übernehmen, Gemeindeleben gemeinsam mit anderen mitgestalten. Wichtig ist mir, nicht zu vergessen, dass an Gottes Segen alles gelegen ist.

Ich engagiere mich gerne im Besuchsdienstkreis, im gottesdienstlichen Begrüßungs- und Lesedienst und verteile Gemeindebriefe.

Angelika Plathner-Feneis

Ich bin Musikschullehrerin und wohne im Sprengel IV.

Kirche ist für mich ein Ort zur geistigen Sammlung, Gemeinde bedeutet Kontakte, Gespräche, Freundschaften. Beides zusammen: Heimat.

Mein besonderes Interesse gilt der Musik in der Kirche, sowie der Lebendigkeit der Gottesdienste. Mein absoluter Traum ist: ein Multi-Kulti-Chor im Epiphanias-Zentrum.

Sehr wichtig ist mir der "Blick über den Tellerrand", z.B. nach Osteuropa oder Afrika. Deshalb habe ich für die Gemeinde die Aufgabe der "Missionsbeauftragten" übernommen und stehe im Austausch mit anderen Gemeinden im Dekanat und mit „Mission EineWelt". Es ist mir ein Anliegen die bestehende Partnerschaft unserer Gemeinde mit Tumaini in Tansania zu pflegen und den Austausch zu intensivieren. Wichtig ist mir auch, den "Fremden", derer es in unserem Sprengel viele gibt, Kontakt anzubieten.

Brigitte Trieb-Kesenheimer / Wahabi

Ich arbeite als Grundschullehrerin und im Schulleitungsteam für die Grundstufe an der Montessori-Volksschule in Aufkirchen (Erding) und wohne im südlichen Stadtteil von Freising (Sprengel II). 2016 habe ich geheiratet und heiße jetzt Wahabi.

Gemeinde heißt für mich Zusammengehörigkeit und Gemeinschaft. Grundlage ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Pfarramt und Vorstand mit dem Ziel, die Gemeinde stark zu machen und den Menschen zuzuhören. Dazu gehört, eine Atmosphäre des Vertrauens zu schaffen, auch einmal umzudenken, um dann neue Wege zu gehen, denn Kirche bleibt, Gemeinde verändert sich stetig - hier ist Offenheit für Neues und Toleranz wichtig. Diese Veränderungsprozesse zu moderieren und umzusetzen ist wichtig für die Zukunft der Gemeinde.

Silvia Wüst

Ich bin Erzieherin und wohne im westlichen Teil der Stadt Freising (Sprengel II).

Wichtig ist für mich das Miteinander unter den Menschen, gleich welchen Alters. In unserer Zeit ist es manchmal nötig auf den Einzelnen zuzugehen, offen zu sein für Menschen, die ein Handicap haben, oder die aus dem Ausland zuwandern und sich hier bei uns eine neue Existenz aufbauen wollen. Doch sollte auch der Blick auf die ",einheimische Gemeinde" und ihre Bedürfnisse gelegt werden. Lebendigkeit und Zugehörigkeit in der Gemeinde zu spüren, gemeinsam den Glauben feiern – das verbinde ich mit dem Begriff ",Kirche".

Durch meine Arbeit als Erzieherin habe ich Ressourcen entwickelt, die mir die Kontaktaufnahme zu Menschen erleichtert. Gern bringe ich meine Ideen und meine Energie für die Gemeinde und ihre Menschen ein, um Kontakte zu knüpfen oder zu vertiefen und ich unterstütze dort, wo Hilfe nötig ist.